Foto: French+Tye

Wände als Insektenhotel: Gemeinschaftszentrum in London von burgess architects

Published On: 12. August 2026

Drei zeltartige Holzvolumen, flankiert von zwei Gabionenwänden, gefüllt mit Ziegelresten, die zugleich als Insektenhotel dienen: Beim Feltham Green Cabin im gleichnamigen Londoner Vorort haben burgess architects mehrere kleine Experimente im Sinne der Klimagerechtigkeit gewagt.

Das nur 21 Quadratmeter große Nachbarschaftszentrum, unweit des Flughafens Heathrow, entstand auf Initiative eines Bürger*innenvereins, der sich für die Pflege des historischen Dorfangers einsetzt. Trotz der geringen Grundfläche ist das Häuschen mit seinen drei unterschiedlich hohen, pyramidenförmigen Dächern im Stadtraum präsent. Im Inneren liegt ein Mehrzweckraum mit Küchenzeile, geeignet für Gartenworkshops ebenso wie für öffentliche Versammlungen.

Foto: French+Tye

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An der Rückseite befindet sich ein Lagerbereich, der auch den Gemeinschaftsgarten versorgt und von den beiden Gabionenwänden gefasst wird. Diese entwickelten die lokalen Künstler*innen Susie John und Bill Fuller gemeinsam mit Anwohner*innen, die Materialreste für die Füllung spendeten.

Auf Beton und Stahl verzichtete das Büro vollständig. Stattdessen tragen verdichtete Schotterfundamente eine hölzerne Konstruktion; die Fassade aus Pappelsperrholz nimmt den Farbton der umstehenden Platanen auf. Dank kontrollierter Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik und Regenwassernutzung sei der Betrieb klimaneutral.

Dieser Text basiert auf einem redaktionellen Beitrag von BauNetz Meldungen.

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