Suffizienzhaus U10, Foto: Constantin Meyer_Köln

Ausgezeichnet: Suffizienzhaus U10 zeigt, wie Bauwende geht – jetzt Projekte für den Heinze ArchitekturAWARD 2026 einreichen

Published On: 6. Mai 2026

Mit dem Projekt „Suffizienzhaus U10 – reduce, reuse, recycle“ haben foundation 5+ architekten BDA im vergangenen Wettbewerbsjahr des Heinze ArchitekturAWARDs eindrucksvoll gezeigt, wie zukunftsfähige Architektur aussehen kann: In einer der letzten Baulücken am Rand des Martini-Quartiers in Kassel entstand gemeinsam mit der Baugemeinschaft U10 ein fünfgeschossiges Wohnhaus in Holzmassivbauweise. Durch die konsequente Umsetzung der Prinzipien reduce, reuse und recycle wurde ein suffizientes, ressourcenschonendes und zugleich kosteneffizientes Gebäude für gemeinschaftliches Wohnen realisiert – ein beispielhafter Beitrag zur Bauwende. Die Jury lobt die nachhaltige und sozialverträgliche Schaffung von Wohnraum sowie das Hinterfragen von Standards- und Komfortansprüchen.

Foto: Constantin Meyer, Köln

An diesem wegweisenden Ansatz als Beispiel für neues Bauen knüpft der Heinze ArchitekturAWARD 2026 an und ruft Architektur- und Planungsbüros sowie den Nachwuchs zur Teilnahme auf: Noch bis zum 15. Juni 2026 können Projekte und Entwürfe unter heinze.de/award eingereicht werden. 

Im Fokus des Wettbewerbs steht die „Bauwende". Gesucht werden Projekte, die ökologische, ökonomische und soziokulturelle Qualitäten vereinen – von der Reduktion von Emissionen über den intelligenten Umgang mit dem Bestand bis hin zum Einsatz kreislauffähiger Materialien. Das Beispiel des Suffizienzhauses U10 zeigt, wie diese Prinzipien in gebaute Realität übersetzt werden können. 

Teilnahmeberechtigt sind Architektur- und Planungsbüros mit Sitz in Europa sowie Studierende. Eingereicht werden können fertiggestellte Hochbauprojekte aller Typologien, deren Realisierung nicht länger als fünf Jahre zurückliegt, ebenso wie Entwürfe von Studierenden aus dem Wohnungs- und Nichtwohnbau. Auch experimentelle Ansätze finden in der Kategorie „Out of the box" ihren Platz. 

Foto: Constantin Meyer, Köln

Die Bewertung erfolgt durch eine unabhängige Fachjury mit interdisziplinärer Expertise. Den Gewinner:innen winkt ein Anteil am Gesamtpreisgeld von 40.000 Euro sowie eine umfangreiche mediale Präsenz, unter anderem im Heinze Fachmagazin „Journal Architektur und Planung" und im Podcast „ARCHITEKTURFUNK". 

Der feierliche Höhepunkt des Wettbewerbs findet am 18. November 2026 auf dem Klimafestival für die Bauwende in Berlin statt, wo die ausgezeichneten Projekte präsentiert und prämiert werden. 

Jetzt einreichen und Teil der Bauwende werden: heinze.de/award  

Beitrag teilen

Folgt uns

Klimafestival

Entdecken Sie die neuesten Innovationen am 18./19. November 2026 in Berlin.

Letzte Beiträge