
Das neue Präsidium der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (von links nach rechts): Friederike Proff, Gesche Arns-Büsker, Katja Domschky und Dagmar Grote Foto: Ingo Lammert/Architektenkammer NRW
Neues Führungsgremium gewählt: Katja Domschky wird Präsidentin der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
Ende März 2026 wählte die Vertreter*innenversammlung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW) ein neues Präsidium. Erstmals stehen nun vier Architektinnen an der Spitze der mit etwa 33.000 Mitgliedern größten Länderkammer Deutschlands. Neue Präsidentin ist die Architektin und Kommunikationsberaterin Katja Domschky. Sie übernahm das Amt von Ernst Uhing, der es nach mehr als zwölf Jahren niederlegte. Zur Seite stehen ihr die drei Vizepräsidentinnen Gesche Arns-Büsker, Dagmar Grote und Friederike Proff.
Domschky führt seit 2004 die Agentur ACUBE für Kommunikation, Marketing und Strategie, mit der sie insbesondere die Architektur- und Immobilienbranche berät. Schon lange engagiert sie sich in verschiedenen ehrenamtlichen Gremien der AKNW für die berufspolitischen Belange der Architektinnen und Architekten. Seit 2021 war sie deren Vizepräsidentin. Als Teil der Architektinnen Initiative NW setzt sie sich außerdem für Chancengleichheit im Beruf ein.
In ihrer Antrittsrede formulierte Domschky den nachhaltigen, klimagerechten Umbau des Gebäudebestandes als ein Leitmotiv ihrer Präsidentschaft. Um mehr Fahrt in die Bauwende zu bringen, sei es essenziell, „das ganze Paket der gesetzlichen und normativen Rahmenbedingungen mit Nachdruck anzugehen“, sagte sie im Interview mit Baunetz. Und weiter: „Besonders liegt mir am Herzen, zu vermitteln, dass Architektur kein reines Konsumgut ist, sondern unseren Lebensraum für Generationen gestaltet. Mit anderen Worten: Baukultur und Nachhaltigkeit sind keine Trends. Hier tragen wir Verantwortung.“
Das ganze Interview finden Sie bei BauNetz Meldungen.

